Irland Roadtrip

Hallo meine lieben 🙂

Wie ihr vielleicht auf Instagram oder Facebook mitbekommen habt, waren mein Freund und ich in der ersten Oktoberwoche in Irland. Wir waren ja in den Sommerferien in Miami und wollten einfach vor dem Winter nochmals verreisen. Da wir in Miami wirklich sehr warme Temperaturen hatten, haben wir uns für etwas Kühleres entschieden, um uns bereits auf den Herbst/Winter einzustimmen. Da fiel unsere Entscheidung auf einen Roadtrip durch Irland.

Planung

Wir haben die Reise relativ spontan geplant und zuerst einfach mal die Flüge von Zürich nach Dublin gebucht. Wir haben unsere Flüge, wie immer über Expedia.ch gebucht. Für den Hin- und Rückflug haben wir EUR 167.98 pro Person bezahlt. Hingeflogen sind wir mit der Swiss. Zurückgeflogen sind wir mit Aer Lingus. Wir waren mit beiden Fluggesellschaften sehr zufrieden. Wir hatten pro Person nur ein Handgepäck inklusive, haben dann aber noch nachträglich 1 grosses Gepäckstück für EUR 40.00 dazu gebucht

Anschliessend haben wir Punkte auf der Karte festgelegt, welche wir unbedingt besichtigen wollten, und haben uns dann so die Route zusammengestellt. Sobald wir dann die genauen Ortschaften hatten, haben wir uns auf die Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten gemacht. Zwei Mal haben wir in einem Hotel bzw. Golf Resort verbracht. Die restlichen Nächte haben wir mit airbnb gebucht. Mehr dazu werde ich euch später noch erzählen.

Fortbewegung

Wir haben uns ein Auto bei der Sixt gemietet. Entschieden haben wir uns für einen VW-Golf oder Ähnliches. Bekommen haben wir einen Dacia Duster. Da wir schon mehrmals ein Auto gemietet haben und es nicht das war, welches wir ausgesucht haben, haben wir bereits davor geahnt, dass es wieder so sein wird. Als wir dann die Schlüssel für einen Dacia erhalten haben, waren wir ein bisschen enttäuscht, da wir ein wendiges Auto wollten. Irland hat ja bekanntlich teils relativ enge Strassen. Am Ende der Reise, waren wir froh, dass wir einen Duster mit viel Platz für unser Gepäck etc. hatten. Wir warten noch auf die Endabrechnung von Sixt, jedoch sind wir gem. Navi über 1’100 km gefahren. Da wir viel von Irland sehen wollte, haben wir recht viel “Landstrassen” genommen, welche wirklich nicht breit sind. Jedoch muss man einfach mal die Landstrasse genommen haben, da die Strassen wirklich Spass machen zu fahren. Man sieht so viele verschiedene Landschaften, welche so atemberaubend schön sind.

Allgemein zum Fahren: Wie ihr ja wisst, gibt es in Irland Linksverkehr. Am Anfang ist es sicher etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch hatten wir im Auto einen Aufkleber, in dem die Fahrtrichtung immer angezeigt wurde. Da alle so fahren, ist man jedoch schnell drin. Was auch speziell war, ist, dass man im Uhrzeigersinn um den Kreisel fährt. Meinem Freund ist nur ein kleiner Fehler passiert, nämlich bei der Einfahrt in das Parkhaus. wir sind uns gewöhnt Rechts einzufahren, jedoch ist das bei den Iren die Ausfahrt. Also mussten wir wieder Rückwerts raus in einer engeren Strasse, jedoch hat er es wirklich gut gemeistert.

Route

Wir sind vom Flughafen Dublin direkt zu unserem ersten Hotel gefahren, was etwas ausserhalb von Dublin lag. Anschliessend ging es für uns weiter nach Galway. Von Galway ging es für uns weiter über die Cliffs of Moher nach Limerick City. Von dort aus sind wir über den Wild Atlantic Way weiter nach Dingle gefahren. Wir haben uns überlegt, ob wir den Ring of Kerry abfahren sollen und haben uns dann für ein definitives JAAA entschieden. Es lohnt sich wirklich. Nach einem Abstecher im Killarney National Park sind wir dann weiter nach Cork gefahren, wo wir unsere letzten zwei Nächte verbracht haben.

 

Übernachtungen

Unsere erste Übernachtung, am Abend, als wir gelandet sind, haben wir im Moyvalley Hotel & Golf Resort verbracht. Es liegt etwas ausserhalb von Dublin und ist umgeben von vielen grünen Wiesen. Die Zimmer waren recht gross für ein Doppelzimmer und sauber, was uns sehr wichtig war. Es gibt dort einen Neubau, wo die meisten Zimmer drin sind. Zudem gibt es noch Cottages, welche man ebenfalls mieten kann. Wir wollten eigentlich im Herrenhaus übernachten, welches wir auf der Webseite gesehen haben. Dies ist jedoch nur für Events gedacht wie z.B. Hochzeiten etc. (Preis für 1 Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück EUR 139)

Die zweite Nacht haben wir nähe Galway über airbnb gebucht. Uns hat das Cottage so unglaublich gut, schon über airbnb gefallen, so dass wir es einfach buchen mussten. Es war wirklich eine der schönsten Übernachtungen, die wir hier in Irland hatten.  Martina und All, die Gastgeber, und natürlich Dobby, der Hund, haben uns sooo herzlich begrüsst. Wir haben uns auf den Hof, mit den Pferden, Hühner und Dobby wie zu Hause gefühlt und wären noch gerne viel länger geblieben. Das Frühstück mit dem selbst gebackenem Brot, dem frisch gepressten Orangensaft etc. war einfach soo unglaublich lecker. Martina hat uns wirklich sehr viele gute Tipps gegeben, um die wir froh waren.

Die dritte, vierte und fünfte Nacht haben wir ebenfalls über Airbnb gebucht. Man findet relativ günstige Angebote für Teils 25.- pro Person aber auch recht teure B&Bs. Was ich jedoch empfehle, ist die Übernachtung bereits im vorab zu buchen. Da nie sicher ist, ob man wirklich noch ein B&B vor Ort findet und ob dieses dann nicht schon ausgebucht ist. Es nimmt einem den Stress und man hat eine sichere Bleibe für die Nacht.

Unsere letzte Nacht haben wir im wunderschönen Castlemartyr Resort verbracht. Es lag wie die erste Nacht, etwas ausserhalb, wobei wir die Ruhe am letzten Abend sehr genossen haben. Das Hotel war wieder so aufgebaut, dass es ein grosses Haus gab und einen Anbau mit den ganzen Zimmern. Das Frühstück war ebenfalls sehr lecker. Der Pool mit der grossen Glasfront haben wir ebenfalls ausgenutzt. Da einen Tag später eine Hochzeit stattfand, war der Spakalender sehr ausgebucht, was ich nicht sehr toll fand, da ich mich wirklich schon sehr auf eine Massage gefreut habe. Also lieber direkt bei der Hotelreservierung dazu buchen 😉

What to do

Wie schon oben erwähnt, hat Irland wirklich soooo viele unglaublich schöne Ecken. Ich wäre am Liebsten jeden Kilometer angehalten um Fotos zu machen.

Galway

Da ich die Lieder von Ed Sheeren sehr liebe, mussten wir umbedingt nach Galway. Galway ist eine kleinere Stadt, welche an einem Ausläufer am Meer liegt. Es hat viele kleine Läden aber auch Grössere Geschäfte wie z.B. River Island. Es hat sehr viele Strassenmusiker, welche wirklich alle so schön gesungen haben, dass ich am liebsten bei jedem eine halbe Stunde stehen geblieben wäre. Ein Abstecher lohnt sich auf jeden Fall.

Auf dem Weg weiter sind wir am tollen Dunguaire Castle vorbei gefahren, welches auf dem Hügel thronte. Nach einem kurzen Abstecher ging es für uns weiter auf dem Weg nach Limerick.

Cliff of Moher

Es lohnt sich wirklich. Die Cliffs of Moher sind soooo atemberaubend schön, dass mich mein Freund kneifen musste. Auch hier waren wir sehr froh um den Tipp von Martina. Um das Auto zu Parken gibt es den normalen Besucherparkplatz, bei dem man 20 Euro zahlt. Wenn man jedoch etwa 500 Meter weiter fährt, kommt man nochmals zu einem Parkplatz von einem privaten Bauern, bei dem man nur 5 Euro zahlt. Also 15 Euro gespart. Der Zugang zu den Klippen ist genau derselbe.

Whale-/Dolphin Watching 

In Dingle angekommen, haben wir uns auch bereits auf dem Weg zum Hafen gemacht, da wir im Voraus eine Whale-/Dolphin Watching Tour gebucht haben. Für die Tour haben wir pro Person 50 Euro bezahlt, was vollkommen angemessen ist. Wir waren am Anfang ca. 6 Personen und haben dann bei einer Insel noch 12 weitere aufgegabelt. Bis dorthin habe ich die Bootsfahrt sehr genossen. Jedoch mussten wir bei der Insel ca. 15 Minuten warten. Ich dachte wirklich, ich bin nicht Seekrank, da ich schon auf einigen Booten war, jedoch auf dem offenen Meer 15 Minuten bei hohem Wellengang einfach so stehen bleiben, war nicht gut für meinen Magen. Ich war zum Glück nicht die Einzige die mit dem Wellengang zu kämpfen hatten. Aber es hat sich gelohnt, nach 2 Stunden auf dem Meer haben wir endlich Delfine gesehen. Für mich ging ein grosser Kindheitstraum in Erfüllung: Delfine in freier Wildbahn zu sehen.


Killarney National Park

Wenn ihr im Süden seit, und gerade in der Nähe von Killarney seit, dann ist der Killarney National Park ein muss. Wir waren wirklich beeindruckt von der wunderschönen Landschaft. Wir haben hier mehrmals angehalten um Fotos zu machen. Zudem haben wir eine “Wanderung” zu einem Café unternommen, welches mitten im Wald an einem tollen See liegt. Ein weiterer Punkt auf meiner Bucket-List war ein Regenbogen in Irland sehen. Auch dieser Wunsch ging in Erfüllung:

Cork

Cork ist eine süsse, etwas grössere Stadt, in der wir uns sehr wohl gefühlt haben. Hier gibt es tolle Läden, in denen man Shoppen kann. Es gibt aber auch viele tolle Restaurants mit leckerem Essen. Es hat mich ein wenig an die Oxford Street in London erinnert. Es war nur nicht so extrem voll wie in London 😀 Wir hätten gerne noch viel mehr von der Umgebung rund um Cork gesehen, jedoch hatten wir hierfür leider zu wenig Zeit.

Fazit

Irland war wirklich ein unvergessliches Abenteuer. Wir schwelgen jetzt noch in Erinnerungen und werden definitiv wieder kommen.

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