Miami

Ich habe lange überlegt, ob ich einen Blogpost über Miami machen soll oder nicht. Da ich jedoch mehrere Fragen zu Miami erhalten habe, beantworte ich diese im heutigen Blog.

Ich habe den Eindruck bekommen, dass Miami mehr “Schein als sein” ist. Dabei unterscheide ich nun zwischen Miami Beach und Miami Downtown etc. (also City). Unser Hotel war auf Miami Beach. Wir hatten wirklich nur eine Minute bis zum Strand, was toll war. Jedoch gibt es z.b. in Miami Beach kaum keine schönen Läden. Es gibt hauptsächlich Ramsch (neonfarbene Tops und T-Shirts mit der Aufschrift “I’m in Miami Beach”), was ich sehr schade finde. Gute Restaurants sind in Miami Beach kaum zu finden. Wir haben wirklich einige Restaurants getestet und zum Schluss hin, sind wir einfach immer nach Miami Downtown gefahren, weil da das Preis-Leistungsverhältnis gepasst hat. In Miami Beach haben wir oft sehr hohe Preise für sehr schlechtes Essen gezahlt. Was ich bezüglich Essen in Amerika gelernt habe, ist, dass es keinen guten Salat gibt. Wir haben auch ein Restaurant aus unserem Reiseführer  getestet, jedoch war dies der grösste Reinfall. Für 1 Omlett, 3 Hackbällchen, Pommes und 3 Getränke haben wir 70 USD gezahlt :-O Zudem war im Omlett ein Haar drin… Es war wirklich eklig und absolut nicht dem Preis gerecht. Das Restaurant hies “Tapas y tintos” – also Finger weg!!!

Uns wurde erzählt, dass in Miami Beach am Abend wirklich viel läuft, aber leider Fehlanzeige. Wir haben ohne Erfolg eine coole Bar, wo man draussen sitzen kann, gesucht. Wir haben dann wirklich 2 coole Rooftopbars in Miami Downtown gefunden, welche wirklich sehr leckere Cocktails hatten. Zudem ist die Aussicht einfach atemberaubend.

Ein Restaurant, welches ich wirklich Empfehlen kann, war das Baires Grill. Ich habe selten ein so gutes Steak wie dort gegessen. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist dort super. Man bekommt wirklich etwas für den Preis, den man bezahlt.

Noch ein allgemeiner Tipp bezüglich Trinkgeld: Auf der Rechnung steht immer bereits schon, ob das Trinkgeld eingerechnet ist oder nicht.

Als wir in Miami gelandet sind, haben wir am Flughafen bereits Ewigkeiten auf unser Gepäck warten müssen. Dann ist das Gepäckband stehen geblieben, da ein Koffer eingeklemmt war. Ein Passagier wollte das Problem lösen, dass es weiter vorwärtsgeht, jedoch durfte er dies nicht. Bis endlich einmal ein Arbeiter kam, dauert es nochmals einige Zeit…! Die Arbeitsmoral hier in Miami/Florida ist wirklich gleich 0. An der Kasse wird lieber mit Arbeitskollegen erzählt als Kunden zu bedienen, obwohl eine lange Schlange wartet. Zudem steht hier Freundlichkeit auch nicht an erster Stelle. Allgemein sind die Leute hier sehr oberflächlich. Beim Betreten eines Laden kommen die ständigen Floskeln wie “How are you” oder “Whats up?”, welche mit der Zeit sehr nervig sind.

Mit dem Wetter hatten wir in Miami wirklich Glück. Am ersten Tag als wir ankamen, gab es einen Tropensturm, jedoch haben wir nicht wirklich viel davon mitbekommen, da er schon vorbei war, als wir ankamen. Wir hatten durchgehend ca. 32 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80 %. Zwischendurch hat es auch mal 5 Minuten geregnet. Wir dachten dann, es kühlt etwas ab so wie bei uns, aber Fehlanzeige. Sobald der Regen vorbei war, damptfe es von den Strassen hoch und es war noch feuchter als sonst. Am letzten Tag, als wir abgereist sind, hat es wieder begonnen zu regnen. Von Kollegen, die ebenfalls ein bisschen früher dort waren, hörten wir, dass sie 3 Tage wirklich Regenwetter hatten.

Auch das Meer in Miami ist wirklich sehr schön. Wir hatten die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis von USD 30.-, direkt am Strand 2 Liegestühle mit Sonnenschirm und Handtücher zu beziehen. Wir mussten lediglich die Nummer des Hotelzimmers angeben und dann wurde unser Platz aufgebaut.

Was wir in Miami getan haben und in welchem Hotel wir übernachtet haben, erfahrt ihr in den kommenden Blogposts. 🙂 Stay tuned..

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